Betriebsfestigkeit

Dynamische Prüfungen

Die Kenntnis der auftretenden Spannungen und Werkstoffeigenschaften reichen meist nicht aus, um ein Bauteil beurteilen zu können. Da sich Festigkeitskennwerte wie Streckgrenze und Zugfestigkeit nicht auf dynamische Belastungen übertragen lassen, führt man in der Praxis Dauerschwingversuche durch. Diese können sich von einigen Hundert bis hin zu mehreren Millionen Schwingspielen erstrecken.

Mithilfe von Einstufenversuchen bzw. Wöhlerversuchen können Zeit- und Dauerfestigkeitswerte für typische Beanspruchungsfälle ermittelt werden. Dabei kann es sich sowohl um reine Druck-, Zug- oder auch wechselnde Beanspruchung handeln.

Das Ergebnis stellt die im Versuch ertragene Lastspielzahl N dar. Durch die Prüfung mehrerer Prüflinge auf unterschiedlichen Lastniveaus kann die Wöhlerlinie ermittelt werden.

Da im realen Versuch eine Streuung der Ergebniswerte auftritt, versucht man diese durch Versuche mit weiteren Prüflingen und nachfolgenden statistischen Auswertungsmethoden zu minimieren. Als Beispiel hierfür wären das Horizontenverfahren und das Treppenstufenverfahren zu nennen. 

Je nach Lastwechselzahl wird zwischen LCF- und HCF-Untersuchungen unterschieden. 

Durch Dauerschwingversuche können optimale Qualität erreicht, mögliche Schwachstellen beseitigt und konstruktive Verbesserungen vorgeschlagen werden.

Weitere von uns angebotene Prüfungen sind:

Sonderprüfungen

Die F+E Ing. GmbH entwickelt auf kundenspezifische Prüfanforderungen angepasste Prüfstände und Vorrichtungen.

Wir können aufbauend auf die Randbedingungen der Prüfung (z.B. Prüftemperatur, Prüfkraft oder Krafteinleitung)

übernehmen.

Ansprechpartner
Alexander Zerr / Maximilian Weber
E-Mailalexander.zerr@funde.de / maximilian.weber@funde.de
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